20. März
Der 20. März ist der 79. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 80. in Schaltjahren), somit bleiben 286 Tage bis zum Jahresende. Am 20. oder am 21. März findet das Frühlingsäquinoktium (Tagundnachtgleiche) statt. Im iranischen Kalender ist der 21. März, manchmal auch der 20. oder 22. März der Neujahrstag.
 

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen
1381: Der zweite Rheinische Städtebund entsteht. Er wird jedoch im weiteren Jahresverlauf durch das Zusammengehen mit dem Schwäbischen Städtebund zum Süddeutschen Städtebund vergrößert. Insbesondere mittelgroße Reichsstädte wollen Gelüsten benachbarter Adliger, sie in ihr Territorium einzuverleiben, mit dem Bündnis vorbeugen.
1413: Heinrich V. folgt seinem Vater Heinrich IV. nach dessen Tod als zweiter König aus dem Hause Lancaster auf den englischen Thron.
1525: Vertreter dreier oberschwäbischer Bauerngruppen verabschieden während des Deutschen Bauernkrieges in der mit ihnen sympathisierenden freien Reichsstadt Memmingen die Zwölf Artikel als ihr Manifest und die Bundesordnung als Verfassung der Oberschwäbischen Eidgenossenschaft. Sie gelten als die ersten schriftlich niedergeschriebenen Menschenrechte der Welt und die erste Verfassungsgebende Versammlung in Deutschland.
1739: Nach Tumulten in der Bevölkerung Delhis, die sich gegen das Eintreiben von Vermögenswerten durch persische Soldaten gewehrt hat, beginnt auf Befehl des Kriegsherrn Nadir Schah in der Stadt ein Massaker, dem mindestens 20.000 Menschen zum Opfer fallen.
1792: Die französische Nationalversammlung gestattet den Einsatz der Guillotine.
1800: Nach der Schlacht von Heliopolis während der Ägyptischen Expedition fällt Ägypten an Frankreich. Die französische Armee unter dem Befehl von Jean-Baptiste Kléber besiegt osmanische Truppen unter dem Großwesir Jussuf Pascha vernichtend.
1814: Während der Befreiungskriege beginnt die zweitägige Schlacht von Arcis-sur-Aube zwischen der französischen Armee unter Napoléon Bonaparte und einer dreimal so großen österreichischen Armee unter Generalfeldmarschall Karl Philipp zu Schwarzenberg.
1815: Napoléon Bonaparte, der Verbannung auf Elba entflohen, zieht während seiner „Herrschaft der Hundert Tage“ in Paris ein.
1848: Ludwig I. dankt während der Märzrevolution nicht zuletzt aufgrund seiner Affäre mit der Tänzerin Lola Montez zugunsten seines Sohnes Maximilian II. als König von Bayern ab.
1890: Otto von Bismarck wird seinem Antrag gemäß als deutscher Reichskanzler entlassen, nachdem es zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen ihm und Kaiser Wilhelm II. gekommen ist. Neuer Reichskanzler wird Leo von Caprivi.
1913: Song Jiaoren, aussichtsreicher Kandidat der Kuomintang für den Posten des Premierministers in der Republik China wird von einem Attentäter angeschossen und stirbt zwei Tage später. Hinter dem Anschlag steht vermutlich der autoritär regierende Präsident Yuan Shikai.
1921: Bei der Volksabstimmung im Gefolge des Versailler Vertrags in Oberschlesien stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 98% 59,6% für den Verbleib beim Deutschen Reich, 40,4% für Polen. Als Folge beginnt am 2. Mai der dritte Aufstand in Oberschlesien.
1942: Als Vergeltung für die Ermordung von zwei deutschen Polizisten werden 100 Einwohner der polnischen Stadt Zgierz von den Nationalsozialisten erschossen
1948: Teilung Deutschlands: Der sowjetische Militärgouverneur Wassili Danilowitsch Sokolowski verlässt aus Protest gegen die Londoner Sechsmächtekonferenz den Alliierten Kontrollrat, der nie wieder zusammentritt.
1956: Tunesien, seit 1881 französisches Protektorat, erlangt seine volle Unabhängigkeit von Frankreich.
1986: Jacques Chirac wird nach dem Wahlsieg seiner Partei Rassemblement pour la République zum zweiten Mal Premierminister von Frankreich. Es kommt zur ersten Cohabitation mit dem Sozialisten François Mitterrand als Staatspräsident.
1995: Mitglieder der japanischen Organisation ?mu Shinriky? verüben in der U-Bahn von Tokio einen Giftgasanschlag mit Sarin. Dabei kommen 12 Menschen ums Leben, über 1.000 werden verletzt.
2001: Auf dem Gründungskongress der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di wird Frank Bsirske zum Vorsitzenden gewählt.
2003: Noch vor Tagesanbruch beginnt mit einem gezielten Bombardement auf Bagdad der Dritte Golfkrieg der „Koalition der Willigen“ unter der Führung der Vereinigten Staaten gegen den Irak.

Wirtschaft
1602: Die Niederländische Ostindien-Kompanie bietet anlässlich ihrer Gründung eine Teilhaberschaft an der Gesellschaft mittels Anteilscheinen an. Diese können als die ersten Aktien in der Wirtschaftsgeschichte bezeichnet werden.
1883: In Paris wird von 11 Staaten die Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums, einer der ersten internationalen Verträge auf dem Gebiet des Gewerblichen Rechtsschutzes, geschlossen. Dem Vertrag gehören heute 171 Nationen an.
1949: In den drei Berliner Westsektoren wird die DM alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Die Westalliierten beenden damit die seit der Währungsreform parallele Gültigkeit der Ostmark.

Wissenschaft und Technik
1591: Die fertig gestellte Rialtobrücke in Venedig steht für den Verkehr zur Verfügung.
1781: Pierre Méchain beobachtet als Erster die Galaxien Messier 95 und Messier 96 im Sternbild Löwe.
1786: König Gustav III. gründet in Stockholm die Svenska Akademien zur Förderung der schwedischen Sprache und Literatur nach dem Vorbild der Académie française.
1800: Alessandro Volta informiert die Royal Society in London über eine von ihm erdachte Stromquelle, deren Prinzip als Voltasche Säule bekannt wird.
1882: Der französische Astronom Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt eine Galaxienansammlung, die später als Seyferts Sextett bekannt wird.
1916: Albert Einstein veröffentlicht in der Fachzeitschrift Annalen der Physik den Artikel Die Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie. Darin führt er die Gravitation auf ein geometrisches Phänomen in einer gekrümmten 4-dimensionalen Raumzeit zurück.
1964: Das Abkommen vom 14. Juni 1962 zur Gründung der European Space Research Organisation (ESRO) tritt in Kraft. Es handelt sich um eine der Vorgängerorganisationen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).
1973: Bei Tönning im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein wird das größte Küstenschutzbauwerk Europas, das Eidersperrwerk, eingeweiht.
2008: Emirates bietet als erste Fluglinie weltweit die Möglichkeit, mit dem Mobiltelefon auch während des Fluges zu telefonieren.

Kultur
1852: Der Roman Onkel Toms Hütte (Uncle Tom’s Cabin) von Harriet Beecher Stowe wird mit einer Auflage von 5.000 Stück erstmals in Buchform veröffentlicht. Das Werk ist innerhalb von 48 Stunden vergriffen.
1896: Die erste belegte öffentliche Filmaufführung Österreichs findet in der Wiener Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproduktionsverfahren durch die Brüder Lumière statt.
1925: Die Uraufführung der Oper The Garden of Mystery von Charles Wakefield Cadman findet an der Metropolitan Opera in New York City statt.
1931: Das Berliner Tageblatt beginnt mit dem Vorabdruck von Tucholskys Erzählung Schloß Gripsholm.
1939: Im Hof der Hauptfeuerwache in Berlin-Kreuzberg werden tausende von den Nationalsozialisten als Entartete Kunst verfemte Kunstwerke aus öffentlichen Sammlungen verbrannt.
1963: Friedrich Dürrenmatts Komödie Herkules und der Stall des Augias wird im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.
1965: France Gall gewinnt mit dem Titel Poupée de cire, poupée de son den Grand Prix d´Eurovision de la Chanson.
Gesellschaft
1899: Martha M. Place wird in New York des Mordes an ihrer Stieftochter für schuldig befunden und als erste Frau zum Tod auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.
1969: Das „Beatles“-Mitglied John Lennon und die Künstlerin Yoko Ono heiraten in Gibraltar. Die Wege der Band beginnen sich auch hierdurch langsam zu trennen.

Religion
1393: Johannes von Nepomuk, der Generalvikar des Erzbischofs von Prag, wird nach kirchlichen Intrigen von König Wenzel IV. von Böhmen gefangen genommen, gefoltert und schließlich in der Moldau ertränkt. Er gilt als Märtyrer der katholischen Kirche.
Katastrophen
1730: Beim „Großen Feuer von Boston“ werden 349 Gebäude zerstört.
1861: Ein Erdbeben zerstört die westargentinische Stadt Mendoza. Schätzungsweise 6.000 Tote, etwa ein Drittel der Einwohner, sind zu beklagen.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Sport
1966: Aus der Londoner Westminster Central Hall wird der Coupe Jules Rimet, die Siegestrophäe der Fußball-Weltmeisterschaften, entwendet. Er wird eine Woche später in einem Vorgarten wiedergefunden.
1993: Der Boxer Henry Maske aus Frankfurt an der Oder gewinnt durch einen Punktesieg gegen den US-Amerikaner Charles Williams die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht.
2002: Bei der Weltmeisterschaft im Eiskunstlauf im japanischen Nagano gewinnen Shen Xue und Zhao Hongbo aus China den Titel im Paarlaufen.
 
Geboren
Vor dem 19. Jahrhundert
0043 v. Chr.: Ovid, römischer Dichter
1142: Malcolm IV., König von Schottland
1479: Ippolito I. d’Este, Erzbischof und Kardinal
1591: Philipp Wilhelm von Innhausen und Knyphausen, ostfriesischer Kommunalpolitiker
1606: Georg von Derfflinger, brandenburgischer Generalfeldmarschall
1633: Jan de Baen, niederländischer Porträtmaler
1634: Balthasar Bekker, deutsch-niederländischer Theologe und Philosoph
1664: Johann Baptist Homann, deutscher Kartograph, Verleger und Kupferstecher
1690: Giuseppe Gonzaga, Herzog von Guastalla
1716: Guillaume Coustou d. J., französischer Bildhauer
1717: Johann Gottlob Böhme, deutscher Historiker
1725: Abdülhamid I., Sultan des Osmanischen Reiches
1735: Torben Olof Bergman, schwedischer Chemiker
1737: Rama I., König von Siam
1741: Jean-Antoine Houdon, französischer Bildhauer
1744: Johann von Ewald, dänischer General
1760: Joseph Christian Lillie, dänischer Architekt und Innenarchitekt
1761: Helias Meder, reformierter Theologe
1770: Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter
1770: Johann Gottfried Tulla, badischer Ingenieur
1771: Heinrich Clauren, deutscher Schriftsteller
1794: René Primevère Lesson, französischer Arzt und Naturforscher

19. Jahrhundert
1806: Désiré Nisard, französischer Literaturhistoriker
1808: Antoine Etex, französischer Bildhauer, Maler, Architekt und Schriftsteller
1809: Georg Varrentrapp, deutscher Mediziner
1811: Franz Herzog von Reichstadt, Nachkomme Napoléon Bonapartes
1811: Otto Kohlrausch, deutscher Arzt
1820: Alexandru Ioan Cuza, erster Fürst von Rumänien
1822: Karl Braun, deutscher Politiker
1824: Theodor von Heughlin, deutscher Afrika- und Polarforscher
1827: Alfred Assolant, französischer Schriftsteller
1827: Alexander Spengler, Arzt und badischer Revolutionär
1828: Friedrich Karl von Preußen, Feldherr der preußischen Armee
1828: Henrik Ibsen, norwegischer Dramatiker
1831: Isabel Burton, britische Reiseschriftstellerin
1831: Moritz Julius von Dobschütz, deutscher Unternehmer
1840: Franz Mertens, deutscher Mathematiker
1845: William Richard Gowers, britischer Neurologe
1846: Augusta Bender, deutsche Frauenrechtlerin, Schriftstellerin
1848: Fritz Henkel, deutscher Unternehmer und Gründer des Henkel-Konzerns
1849: Henri Dallier, französischer Komponist und Organist
1854: Claudius Blanc, französischer Komponist
1856: Frederick Winslow Taylor, US-amerikanischer Ingenieur und Arbeitswissenschaftler (Begründer des Taylorismus)
1856: Gaetano Bisleti, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
1870: Ernst Lejeune, deutscher Kaufmann und Numismatiker
1870: Paul von Lettow-Vorbeck, preußischer Generalmajor und Schriftsteller
1872: Bernhard Goldenberg, deutscher Manager
1874: Börries von Münchhausen, deutscher Schriftsteller
1877: Tiberiu Brediceanu, rumänischer Komponist
1879: Emil Lueken, deutscher Jurist, Politiker
1880: Magda Trott, deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
1881: Madame d’Ora, österreichische Fotografin
1881: Leberecht Migge, deutscher Landschaftsarchitekt
1881: Eugène Schueller, französischer Chemiker und Gründer von L'Oréal
1882: Arnold Heim, Schweizer Geologe
1882: René Coty, Präsident der Vierten französischen Republik
1884: Eugen Herrigel, deutscher Philosoph
1884: Philipp Frank, deutscher Philosoph, Physiker und Mathematiker
1884: José Cavaquinho, brasilianischer Cavaquinhospieler, Gitarrist, Flötist, Dirigent und Komponist
1887: Joseph Orbeli, armenischer Orientalist
1888: Franz Dornseiff, deutscher Altphilologe
1888: Renée Sintenis, deutsche Bildhauerin und Graphikerin
1888: Siegfried von Vegesack, deutscher Schriftsteller
1890: Lauritz Melchior, dänischer Heldentenor
1890: Beniamino Gigli, italienischer Opernsänger und Filmschauspieler
1891: Edmund Goulding, britisch-US-amerikanischer Filmregisseur
1894: Hans Langsdorff, deutscher Marineoffizier
1895: Albert Hensel, deutscher Widerstandskämpfer
1896: Gilberte de Courgenay, Soldatenidol

20. Jahrhundert
1903: Arthur Kleiner, österreichisch-amerikanischer Filmkomponist
1903: Vincent Richards, US-amerikanischer Tennisspieler
1903: Josef Trischler, deutscher Politiker und MdB
1904: Burrhus Frederic Skinner, US-amerikanischer Psychologe
1904: Walter Elsasser, deutsch-US-amerikanischer Physiker
1905: Raymond Bernard Cattell, britisch-US-amerikanischer Psychologe
1907: Ellis Arnall, US-amerikanischer Politiker
1907: Helmut Echternach, deutscher protestantischer Theologe und Bischof
1908: Michael Redgrave, britischer Schauspieler
1910: Erwin Blask, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
1910: Helmut Bertram, deutscher Politiker
1911: Alfonso García Robles, mexikanischer Politiker; Friedensnobelpreisträger
1912: Harry F. Klinefelter, US-amerikanischer Endokrinologe
1915: Rudolf Kirchschläger, Diplomat, Politiker, österreichischer Bundespräsident
1915: Swjatoslaw Teofilowitsch Richter, sowjetischer Pianist
1916: Pierre Messmer, französischer Politiker und Premierminister
1917: Jigael Jadin, israelischer Archäologe, zweiter Generalstabschef der Armee
1917: Vera Lynn, britische Sängerin
1918: Bernd Alois Zimmermann, deutscher Komponist
1919: Ernst Topitsch, österreichischer Philosoph und Soziologe
1920: Marian McPartland, britische Jazzpianistin
1920: Werner Klemperer, deutsch-amerikanischer Schauspieler und Musiker
1921: Rudolf Noelte, deutscher Theaterregisseur
1922: Carl Reiner, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
1922: Irina Alexandrowna Antonowa, russische Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin
1923: Ralph Giordano, deutscher Journalist, Schriftsteller und Regisseur
1924: Walter Klingenbeck, deutscher Widerstandskämpfer
1925: John Ehrlichman, US-amerikanischer Politiker und Nixons Chefberater
1926: Friedel Schirmer, deutscher Zehnkämpfer
1929: Josef Reding, deutscher Schriftsteller
1929: Rudi Glöckner, deutscher Fußballschiedsrichter
1930: Leila Negra, deutsche Schlagersängerin und Schauspielerin
1930: Thomas Stafford Williams, Erzbischof von Wellington und Kardinal
1932: Jürgen Warnke, deutscher Politiker
1933: Henryk Muszy?ski, polnischer Erzbischof
1933: Michael Pfleghar, deutscher Filmregisseur
1933: Azeglio Vicini, italienischer Fußballspieler und -trainer
1934: David Malouf, australischer Autor
1934: Peter Berling, deutscher Autor und Schauspieler
1935: Sam Lay, US-amerikanischer Bluessänger und -schlagzeuger
1936: Lee Perry, jamaikanischer Musikproduzent
1937: Helmut Recknagel, deutscher Skispringer und Sprungrichter
1937: Jerry Reed, US-amerikanischer Country Sänger
1937: Lois Lowry, Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher
1939: Wolfgang Deichsel, deutscher Autor und Theatermacher
1939: Brian Mulroney, kanadischer Premierminister
1940: Mary Ellen Mark, US-amerikanische Fotografin
1942: Jürgen Grzimek, deutscher Schriftsteller
1943: Gerard Malanga, US-amerikanischer Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher
1944: Christa Czekay, deutsche Leichtathletin
1944: Erwin Neher, deutscher Wissenschaftler und Nobelpreisträger
1944: Dieter Wolst, deutscher Bundesrichter
1945: Roger Magnusson, schwedischer Fußballspieler
1945: Pat Riley, US-amerikanischer Basketballtrainer
1947: John Boswell, US-amerikanischer Historiker
1947: Samuel Kobia, kenianischer Theologe und ÖRK-Generalsekretär
1948: Bobby Orr, kanadischer Eishockeyspieler
1948: John de Lancie, US-amerikanischer Schauspieler
1949: Marcia Ball, US-amerikanische Blues-Sängerin und Pianistin
1949: Josip Bozani?, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
1950: Carl Palmer, britischer Musiker
1950: Franz Josef Radermacher, deutscher Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler
1950: William Hurt, US-amerikanischer Schauspieler
1967: Xavier Beauvois, französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
1967: Yukito Kishiro, japanischer Mangaka
1967: Jonas Thern, schwedischer Fußballspieler
1967: Miriam Vogt, deutsche Skirennläuferin
1968: Alexander Strehmel, deutscher Fußballspieler
1968: John Kocinski, US-amerikanischer Motorradrennfahrer
1968: Lawrence Makoare, neuseeländischer Schauspieler
1969: Simon Busuttil, maltesischer Politiker
1970: Bernhard Hoëcker, deutscher Schauspieler, Comedy-Darsteller und Moderator
1971: Monique Kavelaars, kanadische Fechterin
1974: Carsten Ramelow, deutscher Fußballspieler
1974: Janine Kunze, deutsche Schauspielerin
1974: Manuela Lutze, deutsche Rudersportlerin, 2-fache Olympiasiegerin
1974: Sabine Fischmann, deutsche Chansonnière
1975: Hans Petter Buraas, norwegischer Skirennläufer
1975: Isolde Kostner, italienische Skiläuferin
1976: Chester Bennington, US-amerikanischer Sänger
1976: Jens Petersen, deutscher Schriftsteller und Arzt
1976: Kristian Hammer, norwegischer Nordisch Kombinierer
1977: Bryan Adams, kanadischer Eishockeyspieler
1978: Susanne Berckhemer, deutsche Schauspielerin
1980: Philipp Bönig, deutscher Fußballspieler
 
 
 

Gestorben
Vor dem 19. Jahrhundert
1239: Hermann von Salza, Hochmeister des Deutschen Orden
1393: Johann von Nepomuk, Märtyrer
1413: Heinrich IV., König von England seit 1399, Gründer des Hauses Lancaster
1439: Thomas Peuntner, österreichischer Theologe; Verfasser mehrerer Erbauungsschriften
1549: Thomas Seymour, englischer Edelmann, Heerführer, Diplomat und Politiker
1568: Albrecht von Brandenburg-Ansbach, erster Herzog von Preußen
1619: Matthias, Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und König von Ungarn
1705: Martin Trumler, italienischer Bildhauer
1751: Friedrich Ludwig von Hannover, Prinz von Wales
1757: Johann Paul Kunzen, deutscher Organist und Komponist

19. Jahrhundert
1812: Johann Ladislaus Dussek, tschechischer Pianist und Komponist
1816: Eberhard von Reck, Ritter des Schwarzen Adler-Ordens, preußischer Politiker und General
1818: Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker
1837: Gottfried Bandhauer, deutscher Architekt und Konstrukteur
1839: Caspar Voght, hamburgischer Kaufmann und Sozialreformer
1844: Peter Buell Porter, US-Politiker, General und Kriegsminister
1866: Rikard Nordraak, norwegischer Komponist
1874: Hans Christian Lumbye, dänischer Komponist
1878: Julius Robert von Mayer, deutscher Arzt und Physiker
1880: Wilhelm Philipp Schimper, elsässischer Botaniker und Paläobotaniker
1880: Joaquim Calado, brasilianischer Flötist und Komponist
1881: Arnold Duckwitz, deutscher Politiker
1894: Lajos Kossuth, ungarischer Rechtsanwalt, Politiker und Freiheitskämpfer
1895: Ludwig Schläfli, Schweizer Mathematiker
1898: Aristide Hignard, französischer Komponist
1898: Karl August Tavastjerna, finnischer Schriftsteller schwedischer Sprache

20. Jahrhundert
1910: Nadar, französischer Fotograf
1925: George Nathaniel Curzon, britischer Politiker
1929: Ferdinand Foch, französischer Marschall im Ersten Weltkrieg
1931: Hermann Müller, deutscher Politiker
1940: Alfred Ploetz, deutscher Arzt und Rassenkundler
1942: Wassili Pawlowitsch Kalafati, russischer Komponist
1943: Arthur von Weinberg, deutscher Chemiker und Ehrenbürger von Frankfurt am Main
1944: Felix Woyrsch, deutscher Komponist und Musikdirektor
1945: Erhard Auer, deutscher Politiker und erster bayerischer Innenminister
1946: Henry Handel Richardson, australische Schriftstellerin
1947: Victor Moritz Goldschmidt, deutscher Geochemiker
1950: Walter Eucken, deutscher Ökonom
1955: Larry Crocket, US-amerikanischer Autorennfahrer
1951: Kathleen Lockhart Manning, US-amerikanische Komponistin
1956: Wilhelm Miklas, österreichischer Politiker, 1928 bis 1938 Bundespräsident
1960: Régulo Rico, venezolanischer Komponist und Musikpädagoge
1961: Emil Lueken, deutscher evangelischer Jurist, Politiker
1962: Andrew Ellicott Douglass, US-amerikanischer Astronom
1964: Brendan Behan, irischer Schriftsteller, Journalist und IRA-Aktivist
1967: Ludwig von Ficker, österreichischer Schriftsteller und Verleger
1968: Carl Theodor Dreyer, dänischer Stummfilmregisseur
1978: Robert Gilbert, deutscher Komponist, Textdichter, Sänger und Schauspieler
1981: Edith Schultze-Westrum, deutsche Schauspielerin
1983: Rainer Christlein, deutscher Prähistoriker
1988: Jeanne Behrend, US-amerikanische Pianistin
1988: Gil Evans, kanadischer Jazzmusiker
1989: Peter René Körner, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator
1990: Hildegard Bienen, deutsche bildende Künstlerin (* 1925)
1990: Lew Jaschin, russischer Fußball-Torwart
1992: George Whelan Anderson junior, US-amerikanischer Admiral
1992: Georges Delerue, französischer Filmkomponist
1993: Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker
1995: Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und -trainer
1997: Tony Zale, US-amerikanischer Boxer
1999: Elsa Barraine, französische Komponistin

21. Jahrhundert
2002: Samuel Warren Carey, australischer Geologe
2003: Gordian Troeller, luxemburgischer Dokumentarfilmer
2004: Juliana von Oranien-Nassau, Königin der Niederlande
2006: Dominique Gauthier, kanadischer Arzt und Folkloreforscher
2007: Albert Baez, US-amerikanischer Physiker
2008: Alexandru Custov, rumänischer Fußballspieler
2008: Nikolai Portugalow, sowjetischer Journalist und Politiker